Wie viel witterungsgeführte Regelung spart: ein Rechenbeispiel
Ein herkömmlicher Thermostat schaltet den Kessel «auf volle Leistung» und schaltet ihn ab, sobald die Solltemperatur erreicht ist. Die witterungsgeführte [Regelung](/catalog/avtomatyka) arbeitet feinfühliger: Sie passt die Vorlauftemperatur kontinuierlich der Außentemperatur entsprechend einer «Heizkurve» an.
**Warum das Energie spart**
Je niedriger die mittlere Vorlauftemperatur über die Saison, desto höher der Kesselwirkungsgrad (besonders bei Brennwertkesseln) und desto geringer die Wärmeverluste der Rohrleitungen. In der Übergangszeit hält der Kessel 40–45 °C statt 70 °C.
**Berechnung für ein 150 m² großes Haus**
Saisonaler Gasverbrauch ohne Witterungsführung — angenommen 2 200 m³. Der Wechsel auf witterungsgeführte Regelung erzielt 10–20 % Einsparung — das sind 220–440 m³ Gas pro Saison. Der Regler amortisiert sich innerhalb von ein bis zwei Heizsaisons.
**Was benötigt wird**
- Ein Witterungsregler und ein Außenfühler.
- Für Mehrkrei ssysteme — [Pumpengruppen](/catalog/nasosni-hrupy) mit Mischventilen und Stellantrieben.
- Der Stellantrieb-Regler [A-413](/catalog/klapany/elektropryvid-keruvannya-postijnoyu-temperaturoyu-pro400) zur automatischen Temperaturhaltung in einzelnen Kreisen.
Die Termojet-Automatik regelt sowohl den Kessel als auch einzelne Kreise und hält für Fußbodenheizung und Heizkörper separate Heizkurven vor. Das ist besonders vorteilhaft in Kombination mit einer [Wärmepumpe](https://tjheatpump.com.ua/), bei der jedes Grad Absenkung der Vorlauftemperatur direkt einen Effizienzgewinn bringt.